Sonntag, 6. September 2015

Joy Fielding- Lauf, Jane, lauf!






Verlag: Goldmann
Seiten: 448
Erschienen: 1992
Preis: 9.99 Euro ( Ebook: 8.99 Euro )









Zu Beginn von Joy Fielding's " Lauf, Jane, Lauf!" treffen die Leserinnen und Leser auf eben jene Jane. Eine ganz normale Frau, die ihren Tag mit einem üblichen Einkauf starten wollte, bis sie auf einmal nicht mehr weiß, wer sie ist und was sie überhaupt hier macht. Die gesamte Stadt ist Jane, auf einen Schlag, unvertraut. Daraufhin sucht sie panisch ein Hotel auf. Als sie in ihrem Hotelzimmer, beim Öffnen ihres Mantels, dann auch noch bemerkt, dass ihr Kleid mit Blut befleckt ist und sie dazu noch Unmengen an Bargeld mit sich führt, beginnt ein unvorstellbarer Albtraum für die junge Frau. Jane wird ein ihr wildfremder Mann vorgestellt, der behauptet ihr liebender und treusorgender Ehemann zu sein und auch von einer kleinen Tochter ist die Rede. 
Aber wohin ist Jane's Tochter verschwunden und warum bekommt sie immer mehr das Gefühl, dass ihr Ehemann nicht der Traummann ist, den er vorgibt gewesen zu sein? 

"Lauf, Jane, Lauf!" reißt,von der allerersten Sekunde an, mit. Fast körperlich erleben die Leserinnen und Leser die Odyssee,  auf die Joy Fielding ihre unglaublich sympathische und authentische Protagonistin schickt. Diese Geschichte vereint jedes Element, was man von einem typischen Thriller erwartet: eine fast greifbare Spannung, die während des Verlaufs in einem so großen Maße gesteigert wird, dass ich die letzten 150 Seiten bis 3 Uhr nachts, in einem Rutsch, zu Ende lesen MUSSTE. Dazu kommt eine Hauptfigur, deren Rolle man am Anfang des Romans noch nicht eindeutig zuschreiben kann denn was ist Jane überhaupt? Opfer? Täterin? 
Egal, wie Joy Fielding diese Frage, während der Lektüre, schlussendlich beantwortet, am Ende des Romans, das so unerwartet den Leser fast überfallen wird, kann man Jane wohl nur eine Rolle geben: die der Heldin. 
Dieses Buch gehört zu Joy Fielding's früheren aber auch zu ihren besten Werken und sollte von jedem Thriller-Fan und solche, die es werden wollen, unbedingt verschlungen werden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen